From B 2 B,
from Bangkok to Berlin – das war das Motto unseres allerletzten Tages. Aber lasst euch erzählen (oh … endlich wieder Umlaute auf der Tastatur!):
Zum Abschied wollten wir unseren Gastgebern ein kleines Dankeschön hinterlassen. Aus unseren mitgebrachten Fundus an Berlin Devotionalien haben wir eine schöne Klappkarte gebastelt. Leider gibt es davon kein Bild, lasst euerer Fantasie also freien Lauf und stellt euch uns vor wie wir mit Lupe und akribischer Kleinstarbeit zwei Worte auf laotisch im wahrsten Sinne des Wortes abpinseln. Die Karte kam wohl auch ganz gut an. Kurz nach der Übergabe hörten wir lautes Gekicher – aha, die laotischen Abschiedsgruesse haben sie schonmal entdeckt. Am nächsten Morgen gab es zur Belohnung für diese schöne Hausaufgabe ein Frühstück und ein breites Lächeln unserer „Gastmama“. Dann hiess es Abschied nehmen und mit einer Träne im Knopfloch liessen wir Luang Prabang im Tuk-Tuk hinter uns. Auf zum Flughafen und ab nach Bangkok.
Bart wollte mal wieder ganz schlau sein und hat damit wie immer unfreiwillig für Komik am Security-Check gesorgt. Im Flieger will man es ja bequem haben und zieht dafür die größte Hose an die man dabei hat. Was man leicht vergisst: Der Gürtel muss immer gesondert durch den Scanner. So stand er da, mit einer Hand die Hose festhaltend. Leider piepste der Metalldetektor (es waren die Schuhe) und so hiess es: Bitte mal hier hin stellen und die Arme ausstrecken. Da machte die Hose auch mal Vrumm und wollte sich gänzlich der Schwerkraft ergeben. Ging grade nochmal gut, mit einem beherzten Griff und einem „Sorry, my trousers are a little wide“ konnte das Schlimmste abgwendet werden. Zu allem Überfluss war das ausführende staatliche Organ eine junge Fraue die das Ganze zwar lustig aber auch etwas befremdlich fand. Auch sie hat sich mehrfach entschuldigt. Und Vrooom gemacht.
Es sollte in Bangkok eigentlich nur eine Übernachtung in einem Hotel nahe dem Flughafen mitsamt eines kleinen Abschiedstrunk werden. Dann kamen uns zwei Dinge in die Quere:
- In der kleinen Kneipe die wir uns ausgesucht haben hing ein Pantera-Plakat und die Musikauswahl war formidabel
- Snapsi gabs nur in Flaschen
Tja, und so nahmen die Dinge ihren Lauf. One night in Bangkok makes the tough guy (and girl) tumble. Eine Flasche Schnaps und eine Lokalrunde später waren wir dann auch soweit den Rückflug verfallen zu lassen und den nächsten Flieger zurück nach Laos zu nehmen.
Die Vernunft siegte dann (leider?) doch und wir schwankten in unsere Betten. Nicht ohne dem netten jungen Barkeeper noch ein fürstliches Trinkgeld zu geben. Der Gute hat sich so gefreut dass Bart schon befürchtet hat statt 2 Euro gleich 20 Euro dagelassen zu haben.
Es kam wie es kommen musste. Als um 5:30 sowohl der Wecker klingelte als auch wenig später der noch in weiser Vorraussicht bestellte Weckruf ertönte waren wir noch ziemlich alkoholisiert. Hilft ja nix – ab zum Flieger. Zum Glück war die Übernachtung mit Shuttle-Service so dass wir in Ruhe unserem Hangover fröhnen konnten.
Und nun, ca. 17 Stunden später sitzen wir also wieder in der Casa Kressin, am eigenen Rechner (mit Umlauten!), mit eigenem Bad und freuen uns dann doch auf das eigene Bett. Um ein wenig der Stimmung herüberzuretten und den leeren Magen zu besänftigen gab es noch kreatives Kochen: Linseneintopf aus der Dose, asiatisch verfeinert und Reis dazu. Leider haben wir keinen sticky rice, also musste es der Basmati tun.
Leider gibt es von keiner der erwähnten Etappen ein Foto. Die Kamera lag nämlich im Hotelzimmer. Wir wollten ja auch nur einen schnellen Absacker trinkten 😉
Und damit schliessen wir die aktuelle Berichterstattung. Wir werden in Kürze noch ein paar Bilder hinzufügen und wohl auch noch den einen oder anderen Artikel einfügen. Und wo es sich anbietet kommt sicher auch noch ein Video dazu.
Wir bedanken uns für euere Aufmerksamkeit und verbleiben mit einem freundlichen Nop und den besten Segnungen des gütigen Buddha!
Sabaidee, Khob chai,
Reise-Bart
Abenteuer-Claudia
P.S. Wo die ganzen Feuerzeuge von Bart abgeblieben sind konnte die nette Sicherheitsbeamtin am Flughafen Helsinki auch endlich klären. 6 Stück davon waren sicher im Handgepäck versteckt 😉









































































