Liebe Freunde,
wir haben ihn! Jetzt wissen wir endlich warum immer jeder Host unserer Guesthouses genau weiss wann wir wo sind und wo wir was einkaufen. Bisher ein Raetsel, heute geloest:
Schueeeeel! Es ist Schueeel! Genau, der Typ aus Vientianne mit den Motorraedern dessen Adresse wir verzweifelt einen Tag lang wie verrueckt gesucht haben. Aber seine Tarnung hat ein Ende. Heute morgen steht ein NFO (Non-identified fahring object) bei uns in der Einfahrt. Zwei Raeder und definitiv hier unuebliche 500 Kubikzentimeter. Und waehrend wir uns das Moped so anschauen, wer kommt umme Ecke? Richtig! Schueeeel!
Bart hat ihn erst nicht erkannt, aber Claudia wie aus der Pistole geschossen: „Hey, are you not Schueeel from Vientianne?“ Oh, da war der Schueeel aber kurz ganz schoen konsterniert. Und kaum hat er ein kurzes „Oui“ zwischen den Zaehnen raussgepresst knattert er auch schon von dannen. Irgendwas von einer Reisegruppe brabbelnd. Aber nicht mit uns, Schueeel! Wir wissen ….
Heute hatten wir tropischen Regenguss. Der uns wieder bis auf die Knochen durchnaesst hat.
An dieser Stelle nochwas zur Old Bridge. Die muessen wir immer ueberqueren um in die Altstadt zu gelangen. But caution: Slippery when wet. Die Bruecke ist naemlich wirklich alt. Und man braucht hier auch nicht nach dem TUEV fragen. Die Konstruktion ist zwar aus Stahl, aber der Belag ist aus Holzbohlen. Manche davon lose, manche nicht mehr vorhanden. Old Bridge eben. Besonderen Spass macht das nachts und bei Regen.
Essen ist wie immer … ihr wisst ja. Do not eat where the tourists eat, dann kann nix schiefgehen.
Mittags, direkt nach dem tropischen Regenguss dann endlich die Bootsfahrt auf dem Mekong. Die Sonne schien uns heute aus dem …. 10 Minuten bevor es losging hoerte der Regenguss auf und die Sonne kam raus. Lucky us. Zunaechst wurden wir zu einer monstroesen Villa kutschiert an deren Ufern das Boot wartete. Und zwar nur auf uns.
Nur in Begleitung unseres Skippers schipperten wir flussaufwaerts Richtung Whiskey Village.
Eine kitschige Flussbiegung nach der anderen.
Whiskey wurde verkostet und fuer gut befunden. Dann gings weiter zur Buddha-Hoehle, in der angeblich mehr als 1000 Buddha-Statuen stehen. Wir haben alle gezaehlt und koennen sagen: Es sind nur 999.
Voll die Verarsche! Geld gabs dennoch nicht zurueck. Schoen war es aber trotzdem.
Auf dem Rueckweg zeigte sich Petrus gnaedig und der Mekong von seiner schoensten Seite. 999 weitere kitschige Bilder vom Fluss spaeter hing uns der Magen bis auf die Planken.
Und unser Gefaehrt spuckte uns an der Faehranlegestelle wieder an Land. Wir plumpsten vom Steg direkt ins naechste Lokal in dem uns wieder niemand verstand. Wir liessen uns beraten und nach ein paar „No, its finished“ brachte er was noch uebrig war. Und das war … na, ihr wisst schon.
Jetzt gibts noch lecker Beerlao und lecker Heiabett.
Morgen haben wir noch nichts konkretes vor. Schreibt uns doch einfach in einem Kommentar was wir machen sollen und wir versprechen was ganz anderes zu tun.
Backbord-Bart
Steuerbord-Claudia













Ich freue mich für euch dass ihr so viele sachen erlebet. danke für das sharing 😉
Hi Guy – gern geschehen, wir merken dass uns das Ulraubsblogging selber viel Spass macht. Freut uns umso mehr dass auch jemand Spass am mitlesen hat! Morgen gehts leider schon wieder zurueck. See you in Berlin! Claudia und Jochen.