Wasted in Oslo

Mannomann. Nachts um 3:30 aus dem Bett geweckert zu werden ist ja genau mein Ding. Dann noch eine Stunde mit dem Airport Taxi (und einem sehr lustigen Taxifahrer, das muss man zumindest sagen) durch Helsinki getaxit zu werden machts auch nicht besser. Helppi, wo bist Du wenn man Dich braucht? Snapsi hätte vielleicht geholfen, aber das sind reine Spekulationen. Der Flug nach Oslo war dann auch relativ unspektakulär. Aber auch kein Schlaf möglich. Licht – On – Off – Blöde Durchsagen – Wolle Rose kaufen?

Und so hängen wir jetzt seit 5 Stunden am Flughafen in Oslo rum. In die Stadt wollten wir nicht, da a) weit weg und vor allem b) verdammt teuer. Und da uns der Helsinki-Umweg eh schon ein Loch in die Kasse gerissen hat wollten wir die Kohl lieber in was Schönes investieren. Der Flughafen ist nach Bartscher Meinung übrigens ein Mistflughafen. Nirgends kann man sich hinlegen, Rauchen kann ich auch nicht, immer voll laut und teuer und überhaupt. Habe ich erwähnt dass wir völlig übermüdet sind? Ich habe Schwierigkeiten die richtigen Tasten zu finden …

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Aber, liebe Freunde, wir sitzen am Gate. At the Gates sozusagen:

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Der neue Pass funktiniert innerhalb der festgelegten Parameter einwandfrei. Und so sieht es aus als ob wir doch noch nach Bangkok kommen. Nach 7 Stunden Oslo dann halt nochmal 11 Stunden Flug. Wer schön sein will muss leiden. Und wer reisen will muss rumhängen. Also, Arschbacken zusammenkneifen und lächeln, bei den Asiaten klappt das ja auch!

Die Leute hier in Norwegen sehen übrigens alle aus als wären sie Ski-Weltmeister oder Black Metal Fans. Ein Zwischdending scheints nicht zu geben.

Und damit schliessen:

Skiweltmeister Claudi

Black Metal Bart

P.S. Wie immer freuen wir uns über einen kleinen Kommentar.

3 Gedanken zu „Wasted in Oslo“

    1. Wobei … ich muss mich korrigieren … eher deprimierend statt kultig. Lieber nicht anschauen, wenn man schon durch Rumhängen in Flughäfen vorbelastet ist … oO

      1. Lieber spät als nie … hat etwas gedauert, aber hier passieren grade so viel Sachen dass wir mit dem Schreiben nicht hinterherkommen. Die Taxifahrt war eigentlich ganz ok. Wir hatten einen super lustigen Fahrer der sich über die ganzen betrunkenen Spacken am Freitag in der Innenstadt köstlich amüsiert hat. Wir haben noch im Hostel einen kleinen Vorgeschmack bekommen. Typ kommt rein, wirkt eigentlich ganz nüchtern. Geht dann aber an die Theke und sagt erstmal dass er seinen Room-Key verloren hat. „No, problem, you get a new one“. Er dann: „Ach da isser ja … but can you tell me my room number, I forgot!“. Leider waren Claudia und ich ob der frühen Stunde (4:20 kam das Taxi, und Du weisst ja dass ich, naja, nicht so ein wirklicher Morgenmensch bin) nicht so gesprächig. Aber da musser durch. Morgen gehts für uns schon weiter nach Vang Vieng. Stay tuned und Grüße ins Dicke B.!

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