How many Friendship Bridges …

must a man walk down before he arrives in Laos. Ich frage mich ernsthaft wie viele Friendship Bridges es auf der Welt gibt. Wir haben jedenfalls unsere 2. überquert. Vielleicht wäre es ja eine reizvolle Üerlegung alle Friendship Bridges der Welt zu überschreiten. Aber der Reihe nach.

Nachdem wir einigemassen ausgeschlafen in Nong Khai angekommen sind war der Übergang nach Laos eigentlich relativ einfach.

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Erstmal in Thailand „auschecken“ und ein Ticket nach Thanaleng kaufen. Easy.

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Das Einsteigen in den Zug war schon wieder etwas schwieriger da bis auf eine alle Türen plötzlich ausser Funktion waren. Ich wollte noch einem netten Beamten helfen die Dinger mit roher Gewalt aufzumachen, aber erfolgloss. Er wusste auch nicht was los war. „Hä, what happened?“. How should I know? Aber auch dafür gabs eine Lösung und wir konnten die Fahrt, die nur etwa 30 Minuten dauerte, ganz entspannt beginnen.

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Und da sag mal einer es ist nicht möglich mit kleinen Kindern zu reisen. Im Zug waren zwei Pärchen mit Kindern, die sich auch gegenseitig gut verstaden haben. Die einen waren Russen, die anderen Mixti-Masli, ich glaube Thai und UK. Alles in allem eine illustre Reisegesellschaft.

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Die Fahrt im schönen Sonnenschein war dann auch super entspannt.

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Und als wir über die Brücke fuhren erhaschten wir den allerersten Blick auf den Mekong. Den ersten. Darauf hatte ich so lange gewartet. Und in Helsinki gefroren. Und auf dem Flug gelitten. Was für ein Moment!

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Und total seltsam die Bahnschienen waren mitten im Asphalt verlegt, so sah es aus als würden wir auf der Straße die Brücke überqueren.

Dann Thanaleng, und wieder ein kleiner Moment des Bangens. Die üblichen Einreiseformulare ausfüllen, Geld rüberwachsen lassen und das gestempelte Visum wieder bekommen. Easy. Hm. Zuerst hat Claudi ihren Pass reingereicht. Dann ich. Nach uns noch zwei. Was kommt aus dem Fenster raus? Mein Pass. Dann die beiden anderen. Dann erstmal nichts. Und ich schon wieder total in Panik … Minuten verstreichen … nüschte. Müssen wir jetzt wirklich hier umkehren? Nach all de Strapazen? Aber dann der finale Moment. Fensterchen geht auf, Claudias Pass kommt raus. And off we go. Wir haben uns einen Mini-Van mit einem Pärchen aus Argentinien geteilt der uns dann direkt nach Vientiane gebracht hat. Endlich hier! Und erstmal ein einem kleinen, sehr lauschigen und höchst pittoresken Cafe was Essen und etwas zuckerwasser zur Stärkung.

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Als nächstes die Suche nach der Unterkunft. Die Francoise Road mit sehr vielen Guest Houses war uns dann doch zu „Backpackerig“. Viele Unterkünfte, aber Preis/Leistung irgendwie hmmm. Aber was ist es was wir suchen? Wissen wir auch nicht, einfach weiter schauen. Weiterschauen bedeutet aber auch weiter latschen und das mit vollem Marschgepäck, in der Mittagshitze, schööön! Und an jeder potentiellen Unterkunft die gleiche quälende Frage: “Nehmen wir dies? Weiss nicht lass mal ein Zimmer ansehen. Puh echt?“ Na dann eben weiter eiern. Und manchmal übernimmt das Universum dann die Regie. Wir suchten und fanden eine nette Seitenstraße mit einem netten kleinen ruhigen Guesthouse. Leider closed for Renovation! Aber dann kommt die Besitzerin raus, sagt uns es wird noch 2 Monate dauern bis man hier übernachten kann allerdings hätte sie auch noch was anderes. Das Siri, nicht weit von hier, direkt gegenüber vom Tempel. Das Siri! Na wenn das kein Wink ist… . Wir also schnurstraks auf den Tempel zu, das Siri suchend und: tja, kein Siri weit und breit. Mann, das ist echt ermüdend, geh mal da und da hin, dann geht man in die Richtung und nix is da. Hier sind Richtungen und Distanzen anders. Ok, nach einigem hin und her haben wir es gefunden und nicht wirklich gemocht. Zu laut, zu klein, zu dunkel. Aber es gibt noch das Siri – übrigens Syri daher auch die Konfusion – also das Syri 1. Das sei viel ruhiger, netter, etc. hier wäre das Syri 2. Also, ein letztes mal aufgerafft und hingschleppt. Und ja wirklich hier ist nett, Zimmer sauber und Preis ist gut, alles fein. Nur Bart war von oben bis unten durchgeschwitzt.

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Eingezogen ersteinmal duschen und wir sind, nein Claudi ist, immernoch, soooo müüüde. Bart auch, aber er versucht sein Bestes die Augen offen zu halten.

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Dann der erste abend am Mekong … im nächsten Post!

Es grüssen euch aus dem heissen Vientianne,

Marschgepäck-Claudi und Schwitze-Bart

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